Dithmarschen

Die Nordseeküste zieht mich magisch an

Dieses Mal geht es in die Nähe von Brunsbüttel- dort lebt eine Freundin und die muss jetzt unbedingt besucht werden

Erst mal ein paar wunderschöne Eindrücke von der herrlichen Landschaft – die ich von ihr vorab bekommen habe

Erst mal wieder Überblick

Dithmarschen umfasst das Gebiet Elbe – Nordsee – Eider – und den Nordostsee- Kanal

Die bekanntesten Städte sind

Brunsbüttel – Friedrichskoog – Berg – Marne – Büsum – Heide

Das Kreisgebiet besteht von West nach Ost aus dem Wattenmeer, Marschgebiet, Moor und Gest.

Der Kreis verdankt seine landschaftliche Beschaffenheit seiner Lage zur Nordseeküste. Vor 6500 Jahren war die Nordsee erheblich höher als heute.

Fast die Hälfte des Kreisgebiets wurde durch Landgewinnung aus der Nordsee gewonnen. Dabei wurde einerseits neues Land aus dem Wattenmeer geschaffen. Andererseits wurden ehemalige Inseln wie Busen – heute Büsum mit dem Land verbunden

Dithmarschen wird in verschiedene Landstriche unterteilen

  • Watt
  • Deich
  • Koog
  • Marsch
  • Geest

Der Koog wurde durch Deichbau und Entwässerung aus der Nordsee gewonnen. Schon im 13. Jahrhundert begann man mit dem Bau aufwendigen Bau von Kögen an der gesamten Nordseeküste

Marsch ist das unmittelbar die Küste säumende Schwemmland – entstanden durch Ebbe und Flut angespülte Pflanzen und Tierreste die sich als Sedimente ablagerten und so fruchtbares Land lieferten. Die trockengefallenen Böden ließen die sogenannten Salzwiesen entstehen. Mit der Eindeichung blieb das Land vor der See geschützt

Weiter landeinwärts erstreckt sich die teilweise hügelige Geest deren Rand einst die Küstenlinie bildete. Gebildet nach schmelzen der Gletscher formten sich Täler und Hügel. Dort wo damals noch die Sturmfluten bis an die Geest kamen bildeten sich Abbruchkanten sogenannte Kliffs

Bei St. Michaelisdonn ist eine solche noch deutlich zu erkennen

Neufelder Hafen

Der tideabhängige Hafen beherbergte einst eine ansehnliche Fischerflotte, jedoch zunehmende Landgewinnungsmassnahmen und damit zunehmender Verschlickung dient er nur noch als kleiner Sportboothafen

Auf dem Deich laden 2 Restaurants zum verweilen und lecker Essen ein

Op‘n Diek

Alice Heimathafen

Kaiser Wilhelm Koog

Der Kaiser-Wilhelm-Koog ist historisch überwiegend landwirtschaftlich geprägt, so werden auf dem Marschboden Kohl und Karotten angebaut- auf dem Deich und den Wiesen grasen die Schafe

Friedrichskoog

1853 entstanden die Eindeichungsmassnahmen zur Entstehung Friedrichskoog und die Namensgebung nach dem damaligen dänischen König Friedrich VII.

Mit der Eindeichung des Friedrichskoogs in den Jahren 1853/1854 wurde vor dem Deich ein Sielhagen angelegt, der im Jahr 1855 in Betrieb ging.Er diente zunächst als Frachthafen für den Transport landwirtschaftlicher Erzeugnisse, später als Stützpunkt für Landgewinnungsarbeiten. Ab Aufkommen der Fischkutter zu Beginn des 20. Jahrhunderts war er vorrangig Fischereihafen.

Nach Büsum war Friedrichskoog zweitgrößter Fischereihafen an Schleswig-Holsteins Westküste.

Ab den 1960er Jahren reduzierte sich aufgrund des allgemeinen Strukturwandels die Zahl der Kutter. Gleichzeitig nahm deren Größe und Tiefgang zu. Ausserdem versandete der Hafen häufiger und zur Zur Aufrechterhaltung des Hafenbetriebs mussten Bagger immer häufiger das Hafenbecken von Sedimenten befreien.

Im Mai 2010 beschloss die Schleswig-Holsteinische Landesregierung auf Empfehlung der Haushaltsstrukturkommission, den Hafen Friedrichskoog wegen der hohen Kosten für Instandhaltung und Aufrechterhaltung der Hafenzufahrt zu schließen. ( Wikipedia)

Büsum

Im Kutterhafen

Der Grünstrand

Fortsetzung folgt …