Korsika

„Der Name der Stadt Bastia leitet sich direkt von ihrer „Bastille“ (dt. Zwingburg) ab, die im 14. Jahrhundert von den genuesischen Gouverneuren auf einem Felsvorsprung erbaut wurde. Diese Zitadelle ist, umgeben und geschützt von ihren Festungsmauern, ein regelrechtes Dorf in der Stadt. Jede Gasse führt zu einem historischen Bauwerk: in der Kathedrale Sainte-Marie wird zum Beispiel eine silberne Muttergottesstatue verehrt, die Kapelle der Bruderschaft Sainte-Croix beherbergt einen von barocken Stuckarbeiten umgebenen, schwarzen Christus und der Gouverneurspalast imponiert allein schon durch seine Größe. Die Gemälde des Museums von Bastia werden unter einem hängenden Garten mit Blick auf den Alten Hafen ausgestellt. Vom Hôtel des Gouverneurs aus lässt es sich herrlich die am Himmel umherschwirrenden Mauersegler, die in den Hafen einlaufenden Schiffe und die sich in der Mole vergnügenden badenden Menschen beobachten.

Eine acht Meter hohe Napoleonstatue aus Marmor blickt auf die manövrierenden Fähren und Kreuzfahrtschiffe herab. Hinter ihr, im Schatten einer Platanenallee, erstreckt sich über den gesamten Platz Saint-Nicolas, einem der größten Plätze Europas, das große Aufgebot an Tischen und Stühlen der Café- und Restaurantterrassen. Der Haupttreffpunkt der Promenade ist der Laden Cap Corse Mattei. Dieses zugleich älteste Geschäft der Insel, das aufgrund seiner Fassade aus den 1920er Jahren unter Denkmalschutz steht, bietet in einem rot- und bernsteinfarbenen Dekor Verkostungen und lokale Produkte an, wie zum Beispiel hausgemachte Aperitifs.

Die Niellucciu-Rotweine, die Königsrebsorte der Bezeichnung Patrimonio und die Vermentino-Weißweine gedeihen im Nebbio, der Region der Nebel, besonders gut. Hier, am Fuß des Cap Corse, zwischen Meer und Bergen, bläst der Wind über die Parzellen der ältesten korsischen AOC (dt. kontrollierten Herkunftsbezeichnung). Dank der überaus guten Bedingungen werden 25 der 35 Weingüter biolandwirtschaftlich bewirtschaftet – ein echter Rekord.

Die zehn Kilometer von Bastia entfernte ehemalige Marina von Brando ist das älteste Küstendorf des Kaps. Erbalunga besticht durch seinen Genueserturm und seine Häuser aus braunem und grünem Schiefer. Nehmen Sie sich unbedingt Zeit für einen Zwischenstopp in einem Restaurant direkt am Meer oder in dem einfachen, reizenden Café Jeannot.“ aus Explore France

Das war schon mal die erste Info zum Norden der Insel

Abflug aus München bei Regen

über die Alpen und schon im Sinkflug ist Elba zu sehen – dann an der Küste Korsikas entlang im Anflug auf Bastia

Bastia

Alter Hafen

Bastias Gassen

Das zauberhafte Hotel de Gouverneur oberhalb des Hafens mit bestem Blick

Nun geht es in den Norden in das kleine Örtchen

Erbalunga

ein zauberhaftes Örtchen – da konnte ich nicht genug fotografieren

besonders haben mir die alten Türen gefallen -morbider Charme nach dem Motto Doors of Erbalunga

hier haben wir erst mal Lunch eingenommen in dem wunderschönen Restaurant Le Pirat

und übernachtet in dem zauberhaften Hotel Castel Brando – ein authentisches Herrenhaus – erbaut 1835 von einem korsischen Arzt der Armee Napoleons

am nächsten Tag ging es weiter in den Norden – ins Hotel Misincu – liegt kurz hinter Porticciolo

ein schickes Hotel mit interessanter Einrichtung einem herrlichen Blick auf die Bucht und mit kleinem Strand

Weiter geht es in Richtung Norden nach Macinaggio

Ein wunderschöner Hafen – kleine Böötchen und große Yachten – alles versammelt und ein Lokal neben dem nächsten

Viele Boote blieben im Hafen da es sehr windig war